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BBBank SecureGo+

BBBank eGFinanzenVerifiziert

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Wenn ich im Alltag eine Überweisung freigebe oder eine Kartenzahlung bestätige, möchte ich nicht lange überlegen müssen, ob der Vorgang wirklich sicher und verständlich aufgebaut ist. Genau an dieser Stelle setzt BBBank SecureGo+ an: Die App ist eine separate Sicherheitsanwendung der BBBank eG für die Authentifizierung von Banking- und Kreditkarten-Vorgängen. Ich sehe sie deshalb nicht als vollständige Banking-App, sondern als gezieltes Werkzeug für den Moment, in dem eine Zahlung oder ein Auftrag eine zusätzliche Bestätigung braucht.

Das klingt zunächst unspektakulär, ist im täglichen Gebrauch aber durchaus angenehm. Statt Sicherheitsfreigaben zwischen mehreren Webseiten, SMS-Nachrichten und unübersichtlichen Abläufen zu suchen, bündelt die Anwendung diesen Teil des Bankings an einem eigenen Ort. Für BBBank-Kundinnen und -Kunden, die regelmäßig Online-Banking oder Kartenfunktionen nutzen, kann das den Ablauf übersichtlicher machen. Wer dagegen eine komplette Finanzzentrale mit Kontoständen, Budgets und Überweisungsformularen erwartet, sollte seine Erwartung gleich am Anfang korrigieren.

Was ich vor dem ersten Öffnen erwarten würde

Als Erstnutzer sollte ich SecureGo+ am besten als Teil des BBBank-Bankingablaufs verstehen, nicht als eigenständigen Zugang zu meinem Geld. Die App ist dafür da, einen passenden Vorgang zu authentifizieren. Sie ersetzt also weder die Entscheidung, was ich bezahlen möchte, noch die sorgfältige Kontrolle der Angaben. Diese klare Rolle hilft dabei, nicht enttäuscht nach Kontoständen, Umsatzlisten oder einer Möglichkeit zur Budgetplanung zu suchen.

Im Vergleich zu einer SMS-Bestätigung liegt der praktische Unterschied vor allem darin, dass die Freigabe über eine eigene Anwendung abgewickelt wird. Gegenüber einer allgemeinen Authenticator-App ist SecureGo+ enger auf den BBBank-Kontext zugeschnitten. Ich würde daher nicht versuchen, damit Codes für beliebige andere Dienste zu verwalten. Wer mehrere Banken nutzt, sollte außerdem damit rechnen, dass die jeweilige Bank ihre eigene Authentifizierungslösung verlangt; eine einzige App ist nicht automatisch ein universeller Ersatz.

Die Anwendung ist kostenlos und wird von BBBank eG entwickelt. In der Finanzkategorie kommt sie auf eine durchschnittliche Bewertung von 4,5 bei rund 5.400 Bewertungen; insgesamt wurde sie über 100.000-mal installiert. Das kann bei der Einordnung helfen, sagt aber nicht voraus, wie reibungslos eine einzelne Einrichtung auf jedem Gerät läuft. Für mich ist wichtiger, ob ich die App tatsächlich für BBBank-Freigaben brauche und ob ich bereit bin, mein Smartphone als Teil dieses Sicherheitsablaufs ordentlich zu verwalten.

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Ein realistischer Alltag mit gemeinsam genutzten Geräten

Ein typisches Szenario lässt sich leicht vorstellen: In einem Haushalt erledigt eine Person die Online-Bestellung, während eine andere Person Zugriff auf das gemeinsame Konto hat und die Zahlung bestätigen muss. Dann ist es hilfreich, wenn die Sicherheitsfreigabe nicht einfach irgendwo im allgemeinen Banking-Bildschirm untergeht. Die Person, die den Auftrag auslöst, kann den Vorgang anstoßen, während die berechtigte Person die Bestätigung in SecureGo+ prüft und bewusst freigibt.

Gerade bei gemeinsam genutzten Tablets oder Familiengeräten ist diese Trennung wichtig. Die Anwendung sollte nicht wie ein gemeinsames Notizbuch behandelt werden, in dem mehrere Menschen beliebig Freigaben erteilen. Eine Sicherheits-App ist immer an die Person, das Bankkonto und den jeweiligen Einrichtungsprozess gebunden. Ich würde sie deshalb nur auf einem Gerät verwenden, das zuverlässig geschützt ist und nicht ständig zwischen verschiedenen Nutzerprofilen wechselt.

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Der praktische Vorteil liegt weniger in zusätzlichen Funktionen als in der klaren Aufgabe: Eine Transaktion kommt zur Prüfung, und ich entscheide, ob die angezeigten Angaben zu meinem Auftrag passen. Das ist besonders nützlich, wenn ich unterwegs schnell eine Zahlung bestätigen muss. Gleichzeitig verlangt dieser Ablauf Aufmerksamkeit. Wer nur reflexartig auf „Bestätigen“ tippt, verschenkt genau den Sicherheitsvorteil, den die App bieten soll.

Bei einem gemeinsam verwalteten Haushalt sollte vorab geklärt sein, wer welche Vorgänge auslösen darf und wer die Freigabe vornimmt. SecureGo+ ersetzt keine Absprache über Kontovollmachten oder interne Verantwortlichkeiten. Die App kann die technische Bestätigung erleichtern, aber sie entscheidet nicht, ob eine Ausgabe innerhalb der Familie sinnvoll oder erlaubt ist. Diese Grenze ist im Alltag wichtiger, als es die kurze Beschreibung im App-Store vermuten lässt.

Was die App im Vergleich zur üblichen Alternative anders macht

Früher war die Bestätigung von Bankvorgängen häufig stark an SMS-TAN-Abläufe gekoppelt. Eine separate Authentifizierungs-App wirkt im Vergleich dazu meist strukturierter, weil die Freigabe innerhalb einer dafür vorgesehenen Anwendung erfolgt. Ich muss nicht auf eine Nachricht warten, deren Inhalt ich anschließend in ein anderes Fenster übertragen muss. Das reduziert einen Wechsel zwischen Apps und macht den Ablauf für mich nachvollziehbarer.

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Der Vergleich mit einer Banking-App fällt dagegen anders aus. Eine Banking-App zeigt typischerweise Konten, Umsätze und Aufträge an und bietet oft mehrere Finanzfunktionen in einem Paket. SecureGo+ ist enger gefasst. Diese Konzentration ist eine Stärke, wenn ich nur die Sicherheitsfreigabe brauche. Sie ist eine Schwäche, wenn ich währenddessen auch Kontostände kontrollieren, Umsätze durchsuchen oder eine Überweisung bearbeiten möchte. Dafür brauche ich weiterhin den jeweiligen Banking-Zugang.

Auch eine allgemeine Authenticator-App ist kein direkter Ersatz. Solche Anwendungen sind häufig für viele verschiedene Online-Dienste gedacht, während SecureGo+ auf BBBank-Vorgänge zugeschnitten ist. Für mich bedeutet das: Ich würde die App nicht als universellen Passwort- oder Code-Speicher betrachten. Ihr Wert entsteht gerade aus der Verbindung mit dem Banking- und Kartenkontext der BBBank.

Ein hilfreicher Unterschied zeigt sich, wenn ich unterwegs eine Zahlung anstoße und nicht am Computer sitze. Bei einer getrennten Freigabe-App kann ich den Authentifizierungsschritt direkt auf dem dafür vorgesehenen Gerät erledigen, statt zwischen einem Banking-Fenster und einer SMS hin- und herzuwechseln. Das ist kein Grund, jede Zahlung hastig zu bestätigen: Gerade auf einem kleinen Bildschirm sollte ich mir Zeit nehmen, die angezeigten Informationen mit dem Anlass abzugleichen.

Einrichtung, Gerätewechsel und klare Grenzen

Bei einer Sicherheits-App ist die Einrichtung kein Nebenschritt, den man möglichst schnell hinter sich bringen sollte. Ich würde dafür einen ruhigen Moment wählen, in dem ich Zugriff auf meine Bankunterlagen und das vorgesehene Mobilgerät habe. Entscheidend ist, dass die Registrierung sauber abgeschlossen wird und ich nicht erst mitten in einer dringenden Zahlung feststelle, dass noch ein Aktivierungsschritt fehlt.

Die App ist nicht dafür gedacht, dass mehrere Personen denselben Zugang unkontrolliert verwenden. In einem Haushalt mit einem gemeinsamen Smartphone kann das zwar organisatorisch bequem wirken, sicherheitlich ist es aber eine heikle Abkürzung. Wer das Gerät entsperren kann, könnte unter Umständen auch an anstehende Freigaben gelangen. Deshalb würde ich ein persönliches Gerät bevorzugen und die Bildschirmsperre konsequent aktiv lassen.

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Ein besonders wichtiger, aber leicht übersehener Punkt ist der Gerätewechsel. Bei Banking-Sicherheitslösungen sollte man das alte Gerät nicht einfach weggeben oder zurücksetzen, bevor der neue Ablauf funktioniert. Ich würde zuerst prüfen, ob die Freigabe auf dem neuen Smartphone möglich ist, und erst danach das alte Gerät aus dem persönlichen Besitz entfernen. Diese Reihenfolge erspart im ungünstigsten Moment unnötige Unterbrechungen beim Banking.

Auch bei einem verlorenen Smartphone ist ein klarer Plan hilfreich. Die App ist kein Ersatz für die allgemeinen Sicherheitsmaßnahmen der Bank. Wenn das Gerät abhandenkommt, würde ich nicht abwarten, sondern den Bankzugang und die vorgesehenen Sperr- oder Kontaktwege der BBBank nutzen. Der wichtigste praktische Tipp lautet hier: Nicht nur die Anwendung installieren, sondern auch vorher überlegen, wie man im Notfall wieder Zugang zur Authentifizierung erhält.

Für Menschen, die regelmäßig Smartphones wechseln, kann dieser zusätzliche Organisationsaufwand störender sein als bei einer reinen SMS-Bestätigung. Dafür ist eine separate App im normalen Gebrauch übersichtlicher und weniger abhängig vom Empfang einer einzelnen Nachricht. Ich sehe hier keinen eindeutigen Sieger, sondern einen Tausch: mehr Struktur und eine eigene Sicherheitsanwendung gegen mehr Verantwortung beim Gerätewechsel.

Koordination im Haushalt ohne falsche Erwartungen

Bei Paaren oder Familien entsteht oft die Frage, ob beide Personen dieselbe App nutzen sollten. Meine Antwort wäre: Das hängt nicht vom gemeinsamen Haushalt, sondern von den jeweiligen Bankberechtigungen und dem vorgesehenen BBBank-Ablauf ab. Die App sollte nicht automatisch auf mehreren Geräten eingerichtet werden, nur weil mehrere Menschen dieselben Ausgaben besprechen. Erst die Kontoregeln und der offizielle Einrichtungsweg bestimmen, was sinnvoll ist.

Für gemeinsame Rechnungen kann man einen einfachen Ablauf vereinbaren. Eine Person prüft den Betrag und den Empfänger im Banking, die andere übernimmt nur dann die Freigabe, wenn sie den Auftrag erwartet. Bei größeren Haushaltsausgaben ist es sinnvoll, den Anlass vorher kurz abzusprechen, damit eine unerwartete Benachrichtigung nicht versehentlich bestätigt wird. Diese kleine Gewohnheit bringt mehr als blindes Vertrauen in den Namen einer bekannten Zahlung.

Wenn ein Elternteil das Smartphone eines Kindes gelegentlich für Banking nutzt, würde ich davon abraten, die Sicherheits-App einfach offen zugänglich zu lassen. Die Altersfreigabe liegt bei USK ab 0 Jahren, aber das bedeutet nicht, dass die Anwendung für eigenständige Finanzentscheidungen von Kindern gedacht ist. Die Altersangabe beschreibt die Einstufung der App, nicht die Kompetenz oder Berechtigung, Bankgeschäfte zu bestätigen.

Auch ältere Angehörige können von einem klaren Ablauf profitieren, wenn sie ein eigenes Gerät sicher bedienen können. Ich würde ihnen nicht nur zeigen, wo sie tippen müssen, sondern vor allem, welche Angaben vor einer Freigabe zu kontrollieren sind. Dazu gehören der konkrete Anlass, der Betrag und der Zahlungsempfänger, soweit diese Informationen im jeweiligen Vorgang angezeigt werden. So wird aus dem Freigabeschritt eine bewusste Prüfung statt eines automatischen Rituals.

Bei Menschen, die sich mit Smartphone-Apps unsicher fühlen, kann eine persönliche Einweisung sinnvoller sein als eine lange Erklärung. Die App selbst nimmt die Verantwortung nicht ab. Wer häufig versehentlich Benachrichtigungen schließt, den Gerätecode vergisst oder zwischen mehreren Telefonen wechselt, erlebt den Sicherheitsgewinn möglicherweise als zusätzliche Hürde. In diesem Fall sollte man gemeinsam mit der BBBank prüfen, welcher zugelassene Authentifizierungsweg im Alltag besser passt.

Vertrauen entsteht durch Prüfen, nicht durch Gewohnheit

Eine Authentifizierungs-App kann einen Auftrag sicherer nachvollziehbar machen, aber sie schützt nicht davor, dass ich selbst einen falschen Vorgang freigebe. Deshalb gehört für mich die inhaltliche Prüfung zum Kern der Nutzung. Wenn ich gerade keine Überweisung erwartet habe oder der Betrag nicht zu meiner Bestellung passt, würde ich abbrechen und den Vorgang zuerst über einen offiziellen Bankkanal klären.

Das ist auch bei gemeinsam genutzten Konten entscheidend. Ein vertrautes Familienmitglied kann einen Auftrag ausgelöst haben, trotzdem sollte die Freigabe nicht völlig gedankenlos erfolgen. Besonders bei spontanen Nachrichten, angeblichen Notfällen oder ungewöhnlichen Zahlungsaufforderungen würde ich nicht allein auf den Umstand vertrauen, dass eine Bestätigung in der App erscheint. Die App zeigt einen Freigabeprozess; sie beweist nicht automatisch, dass der Anlass seriös ist.

Im Alltag hilft eine feste Regel: Niemand bittet andere Haushaltsmitglieder, eine unerwartete Freigabe nur wegen Zeitdrucks zu bestätigen. Wenn eine Zahlung dringend wirkt, prüfe ich sie über einen unabhängigen Weg. Diese Vorgehensweise ist ein konkreter Vorteil einer getrennten Sicherheits-App, weil sie den Bestätigungsmoment sichtbar macht und nicht einfach im allgemeinen Kontobereich verschwindet.

Gleichzeitig sollte man nicht erwarten, dass SecureGo+ alle Sicherheitsfragen des mobilen Bankings löst. Ein aktuelles Betriebssystem, eine aktive Gerätesperre und ein sorgfältiger Umgang mit Nachrichten bleiben ebenso wichtig. Die Anwendung ist ein Baustein im Ablauf der BBBank, keine vollständige Sicherheitsstrategie für das Smartphone.

Der erste erfolgreiche Freigabeschritt

Damit der erste Einsatz nicht zum Test unter Zeitdruck wird, würde ich die Einrichtung vor einer wichtigen Zahlung erledigen und anschließend auf den nächsten ohnehin anstehenden BBBank-Vorgang warten. Wenn eine Freigabe erscheint, prüfe ich zuerst, ob ich gerade selbst einen passenden Auftrag begonnen habe. Erst danach vergleiche ich die sichtbaren Angaben mit dem, was ich im Banking veranlassen wollte. So wird der erste Erfolg nicht bloß ein bestätigter Bildschirm, sondern ein Ablauf, den ich verstanden habe.

Kommt eine erwartete Freigabe nicht zustande, ist wiederholtes Tippen auf Bestätigen keine sinnvolle Lösung. Ich würde zunächst kontrollieren, ob ich den richtigen Banking-Vorgang geöffnet habe und ob die Einrichtung auf dem vorgesehenen Gerät abgeschlossen wurde. Bleibt die Zuordnung unklar, ist es besser, den offiziellen BBBank-Supportweg zu nutzen, statt die App auf Verdacht auf mehreren Geräten neu einzurichten. Das verhindert, dass aus einem kleinen Bedienproblem ein schwer nachvollziehbarer Gerätewechsel wird.

Die konkrete Bedienung kann je nach Auftrag unterschiedlich wirken, deshalb würde ich nicht voraussetzen, dass jede Bestätigung identisch aussieht. Entscheidend bleibt die gleiche Gewohnheit: keine Freigabe, wenn Anlass oder Angaben nicht passen. Wer diese Regel schon beim ersten Einsatz beachtet, muss später weniger überlegen, ob eine ungewohnte Anfrage normal ist oder Anlass zur Vorsicht gibt.

Version, Verfügbarkeit und mein praktischer Eindruck

BBBank SecureGo+ gehört zur Kategorie der Finanz-Apps und wird von BBBank eG entwickelt. Die App ist kostenlos erhältlich, was den Einstieg unkompliziert macht, wenn man sie für die vorgesehenen Bankfreigaben benötigt. Sie wurde am 24.08.2021 veröffentlicht und liegt aktuell in der Version 4.3.6 vor. Für die Nutzung wird mindestens iOS oder Android in der angegebenen Systemvoraussetzung 10 benötigt.

Die Reichweite wirkt solide: Die Anwendung kommt auf über 100.000 Installationen und erhält im Durchschnitt 4,5 von 5 Punkten bei ungefähr 5.400 Bewertungen. Zusätzlich sind mehrere hundert schriftliche Rezensionen vorhanden. Für mich ist das kein Beweis, dass jeder Einrichtungsfall reibungslos verläuft, aber es zeigt, dass die App von einer relevanten Zahl von Menschen im BBBank-Kontext genutzt wird.

Mein Eindruck ist, dass die Stärke vor allem in der klaren Begrenzung liegt. Ich öffne die Anwendung nicht, um meine gesamte finanzielle Situation zu analysieren, sondern um einen konkreten Sicherheitsvorgang zu prüfen. Dadurch bleibt die Oberfläche gedanklich leichter einzuordnen. Wer allerdings möglichst wenige Apps auf dem Smartphone haben möchte, wird die Trennung zwischen Banking und Authentifizierung als unnötig empfinden.

Die größte Reibung entsteht dort, wo mehrere Personen, Geräte und Kontoberechtigungen zusammenkommen. Für eine Einzelperson mit einem festen Smartphone ist der Ablauf leichter zu organisieren. In einem Haushalt mit gemeinsamem Tablet, wechselnden Geräten oder unklaren Zuständigkeiten braucht es dagegen klare Absprachen. Das ist kein spezieller Fehler der App, aber eine reale Alltagshürde, die man vor der Nutzung bedenken sollte.

Ich würde die Anwendung außerdem nicht für jemanden empfehlen, der eine vollständige persönliche Finanzverwaltung sucht. Funktionen wie Haushaltsplanung, Ausgabenkategorien oder eine zentrale Übersicht über mehrere Banken stehen bei diesem Einsatz nicht im Vordergrund. Dafür sind klassische Banking- und Budget-Apps geeigneter. SecureGo+ ist dann die bessere Wahl, wenn die BBBank-Freigabe zuverlässig und getrennt vom restlichen Banking funktionieren soll.

Für BBBank-Kundinnen und -Kunden, die Online-Banking oder Kreditkarten-Vorgänge regelmäßig bestätigen, ist die App aus meiner Sicht eine vernünftige Ergänzung. Sie passt besonders gut zu Menschen, die einen festen Geräteablauf haben, vor jeder Freigabe kurz die Angaben kontrollieren und ihre Sicherheits-App nicht mit einem gemeinsamen Familienkonto verwechseln. Wer dagegen nur selten Bankgeschäfte mobil erledigt oder sich mit einem separaten Authentifizierungsweg schwertut, sollte vor der Einrichtung überlegen, ob der zusätzliche Schritt zum eigenen Alltag passt.

Unterm Strich sehe ich BBBank SecureGo+ als fokussiertes Werkzeug statt als spektakuläre Finanz-App. Sie macht den entscheidenden Bestätigungsmoment greifbar, verlangt aber einen verantwortungsvollen Umgang mit Gerät, Zugang und Haushaltsgrenzen. Mein Rat an Freunde wäre deshalb klar: Nutzt sie auf einem gut geschützten persönlichen Gerät, besprecht gemeinsame Kontovorgänge vorher und bestätigt niemals automatisch. Für sichere Freigaben ist die bewusste Prüfung wichtiger als die Geschwindigkeit.

Highlights

  • Starke Sicherheitsfunktionen mit Gerätebindung und zusätzlicher App-Absicherung.
  • Freigaben für Online-Banking und Kartenzahlungen direkt per Smartphone möglich.
  • Übersichtliche Bedienung mit klaren Hinweisen bei ausstehenden Aufträgen.
  • Unterstützt biometrische Entsperrung auf kompatiblen Android- und iOS-Geräten.
  • Kostenlos für BBBank-Kunden und ohne zusätzliche TAN-Geräte nutzbar.

Einschränkungen

  • Aktivierung erfordert meist einen separaten Freischaltcode oder Brief.
  • Ohne funktionierendes Smartphone sind wichtige Bankfreigaben nicht möglich.
  • Ein Gerätewechsel kann eine erneute Registrierung und Verifizierung notwendig machen.
  • Benachrichtigungen können bei Energiesparmodi verspätet eintreffen.
  • Die App ist ausschließlich für Kunden der BBBank sinnvoll nutzbar.

Häufig gestellte Fragen

01

Was ist BBBank SecureGo+ und wofür wird die App verwendet?

BBBank SecureGo+ ist eine Sicherheits-App der BBBank, mit der Sie bestimmte Bankgeschäfte und Zahlungen freigeben können. Nach der Einrichtung erhalten Sie Freigabeanfragen direkt auf dem Smartphone oder Tablet und bestätigen diese beispielsweise mit einem persönlichen Freigabecode, Fingerabdruck oder Face ID. Die App dient damit als zusätzlicher Sicherheitsbaustein beim Online-Banking und ersetzt je nach Vorgang ein klassisches TAN-Verfahren.

02

Welche Voraussetzungen gelten für die Nutzung von BBBank SecureGo+?

Für die Nutzung benötigen Sie in der Regel ein kompatibles Android- oder iOS-Gerät, eine aktuelle Version des Betriebssystems sowie einen Zugang zum Online-Banking der BBBank. Außerdem muss die SecureGo+-App zunächst registriert und mit Ihrem Bankkonto beziehungsweise Ihrem Online-Banking-Zugang verknüpft werden. Die erforderlichen Aktivierungsdaten erhalten Sie normalerweise über die von der Bank vorgesehenen Wege.

03

Wie wird BBBank SecureGo+ eingerichtet und aktiviert?

Nach der Installation starten Sie die Registrierung direkt in der App und folgen den angezeigten Schritten. Je nach Sicherheitskonzept der BBBank kann dafür ein Aktivierungscode, ein QR-Code oder eine andere Bestätigung erforderlich sein. Anschließend legen Sie ein Freigabeverfahren fest, etwa einen App-Code oder biometrische Anmeldung. Bewahren Sie Aktivierungsdaten vertraulich auf und geben Sie sie niemals an andere Personen weiter.

04

Ist BBBank SecureGo+ sicher und welche Daten werden gespeichert?

Die App ist dafür vorgesehen, Freigaben beim Online-Banking geschützt auf dem mobilen Endgerät durchzuführen. Freigaben sollten immer sorgfältig mit den angezeigten Empfängerdaten und Beträgen verglichen werden, bevor Sie sie bestätigen. Wie bei jeder Banking-App sind ein aktuelles Betriebssystem, eine Displaysperre und ein geschütztes Gerät wichtig. Installieren Sie die Anwendung ausschließlich aus offiziellen App-Stores und vermeiden Sie Geräte mit unsicheren Systemänderungen.

05

Was kann ich tun, wenn mein Smartphone verloren geht oder SecureGo+ nicht funktioniert?

Wenn Ihr Smartphone verloren geht, gestohlen wurde oder Sie keinen Zugriff mehr auf die App haben, sollten Sie unverzüglich die BBBank kontaktieren und den Zugang beziehungsweise das verwendete Freigabeverfahren sperren lassen. Bei technischen Problemen helfen häufig ein App-Update, ein Neustart oder die Prüfung der Internetverbindung. Löschen oder installieren Sie die App jedoch nicht vorschnell neu, da eine erneute Aktivierung erforderlich sein kann und dafür neue Zugangsdaten benötigt werden.

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